Zugang für alle und zwar jetzt – Der deutsche Hub zur Welt-Aids-Konferenz 2016

Bereits zum dritten Mal holte die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) ein Stück der Welt-Aids-Konferenz (IAC) nach Köln. Im Bürgerhaus Kalk diskutierte Moderatorin und GSSG-Stifterin Harriet Langanke am Mittwoch mit ExpertInnen und Interessierten über die Ergebnisse der IAC, die im Juli im südafrikanischen Durban stattfand. "Informationen aus erster Hand und viele persönliche Eindrücke, Vorträge und Fotos werden ein Stück der südafrikanischen Konferenz nach Köln bringen“, kündigte Frau Langanke den Hub im Vorfeld an.

 

Foto: Frank Sonnenberg  Foto: Frank Sonnenberg

Fast 50 Interessierte und Fachleute aus dem Gesundheitswesen nahmen an der Veranstaltung teil. Zu dem Kongress-Motto "Access Equity Rights Now" berichteten ExpertInnen, die in Durban an der IAC teilgenommen hatten, aus erster Hand. Filmmitschnitte von der Konferenz und kurze Vorträge mit zahlreichen Bildern vermittelten authentische Eindrücke.

Foto: Frank Sonnenberg  Foto: Frank Sonnenberg

FachexpertInnen und Publikum diskutierten über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu modernen Präventionsmethoden insbesondere die Prä-Expositionsprophylaxe, deren Zulassung in Deutschland kurz bevorsteht. Im Mittelpunkt der Debatte stand dabei die Frage, wie der Zugang zu HIV-Medikamenten für alle Menschen gewährleistet werden kann. Bei der Prävention und Therapie von HIV stehen Frauen in Afrika aber auch in Deutschland dabei vor besonderen Herausforderungen. Bei afrikanischen Rhythmen und einer Fotoslideshow mit Bildern von der IAC setzten die TeilnehmerInnen ihre Diskussionen in der Pause fort. Zum Abschluss formulierten die FachexpertInnen Ihre Erwartungen für die nächste IAC - 2018 in Amsterdam.

Foto: Frank Sonnenberg  Foto: Frank Sonnenberg

Bereits in den Jahren 2014 und 2012 hat die Stiftung sehr gelungene "Nachlese-Hubs" zu Welt-Aids-Konferenzen veranstaltet. Die GSSG will auch in Zukunft dieses Erfolgsprojekt fortführen.


Materialien zum Hub

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