SHE - Strong, HIV-positive, Empowered Women

SHE ist ein europaweites Programm für Frauen mit HIV. Das englische Fürwort "she" oder auf Deutsch "sie" weist schon darauf hin: es geht um Frauen. Als Abkürzung steht SHE für Strong, HIV-positive, Empowered Women. Im Deutschen also soviel wie: starke, HIV-positive, selbstbewusste Frauen.

Ziel des SHE-Programms ist es, Frauen mit HIV zu unterstützen und sie zu stärken, damit sie ihr Leben mit der HIV-Infektion so gut und so gesund wie möglich gestalten können.

In Deutschland nutzt SHE den in der Selbsthilfe bewährten Peer-to-peer-Ansatz: Frauen mit HIV vermitteln anderen Frauen mit HIV ihr Wissen und bieten Unterstützung an.

Das passiert in speziellen Workshops, die überall im Land stattfinden können. Am besten in Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten, die ihre HIV-Patientinnen unterstützen wollen.

Deshalb besteht SHE in Deutschland aus drei Säulen: Dem Community-Programm, der SHE-Faculty (Fachbeirat) und dem SHE-Medical Programm unter dem Vorsitz von der Ärztin Annette Haberl aus Frankfurt.

Die Entwicklung und die Durchführung des SHE-Programms wurde von Beginn an von dem Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb gefördert. Anfang 2016 hat die GSSG – Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit – die Organisation des SHE-Programms übernommen. Bristol-Myers Squibb förderte das Programm auch in 2017 finanziell. Für 2020 hat ViiV Healthcare 15.000 Euro für die Finanzierung von SHE-Workshops gespendet.

Von den rund 80.000 Menschen mit HIV in Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts weniger als 20 Prozent Frauen. Sie leben oft vereinzelt und haben nicht immer Kontakt zu anderen Betroffenen. Hier bietet SHE Vernetzung, Zusammenhalt und Stärkung.

 

Die GSSG und Corona

März 2020 - Die Corona-Krise betrifft auch die Arbeit und Projekte unserer Stiftung. Um uns und unsere Kooperationspartner:innen zu schützen, werden viele Veranstaltungen, bei denen wir uns persönlich begegnen wollten, verschoben.

Trotz aller Einschränkungen sind wir bei Fragen zur Stiftungsarbeit telefonisch und per E-Mail erreichbar. Sobald es die Situation erlaubt, freuen wir uns, die reguläre Arbeit gemeinsam fortzusetzen.

Mit den besten Wünschen für uns alle – die GSSG

Nothilfe-Fonds des BesD für Sexarbeiter:innen in der Corona-Krise

8. April 2020: Seit den Corona-bedingten Arbeitsverboten kämpfen in der Sexarbeit die Ärmsten der Armen um ihr Überleben.

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Reproduktive Gesundheit von Frauen durch Corona-Pandemie gefährdet

7. April 2020: Die Hürden zum Schwangerschaftsabbruch haben sich durch die Corona-Krise verdoppelt. Ungewollt schwangere Frauen sind derzeit mit gravierenden Engpässen in der Versorgung konfrontiert.

Pro familia fordert daher den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch niedrigschwelliger zugänglich zu machen und die Versorgung von betroffenen Frauen in ganz Deutschand gleichermaßen zu sichern.

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Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

26. März 2020: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expert:innen eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt.

Unter der kostenfreien Nummer 08000-116 016 leistet das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" anonym Erst- und Krisenunterstützung bei Gewalt gegen Frauen.

Frauengesundheitsportal hat neuen Themenschwerpunkt: Sexuelle Gesundheit

29. August 2019: Im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 4. September 2019 weist die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren neuen Themen­schwerpunkt "Sexuelle Gesundheit" im Frauen­gesundheitsportal hin. Auf der Webseite erfahren Frauen, wie sie aktiv zu ihrer sexuellen Gesundheit beitragen können. Mehr...

Die Dezember-DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier.

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