Das Projekt Lifeboat

Bei Lifeboat erzählen Frauen aber auch Kinder über ihr Leben mit HIV (Foto: Nadine Lenz)Bei Lifeboat erzählen Frauen aber auch Kinder über ihr Leben mit HIV (Foto: Nadine Lenz)

Lifeboat ist ein Multimedia-Projekt, von HIV-betroffenen Familien für HIV-betroffene Familien. Ziel des Projektes ist es, Frauen mit HIV Mut zu machen, sich Kinder zu wünschen und zu bekommen. Mit eingängigen Filmbeiträgen und wichtigen Hintergrundinformationen zu HIV und Schwangerschaft richtet sich Lifeboat gegen Unwissenheit und Diskriminierung. Lifeboat Deutschland ist dabei ein Ableger des internationlen Projektes Lifeboat. Rettungsboote (engl.: „Lifeboats“) gibt es in vielen weiteren Ländern Europas und Afrikas.


Das Besondere an diesem Projekt: Lifeboat ist partizipativ. Das heißt, es ist ein Mitmach-Projekt, an dem sich alle beteiligen können, die sich zu HIV und Schwangerschaft engagieren wollen. Zusammen mit MediepädagogInnen entwickeln Frauen mit HIV und ihre Familien eigene Ideen zu audiovisuelle Beiträgen für eine Multimedia DVD. Sie stehen hinter und vor der Kamera und entscheiden selbst, was sie sagen möchten. Kurzfilme klären verständlich und authentisch auf. Frauen erzählen über ihr Leben und ihre Erfahrungen. Sie reden ganz offen über Sexualität, Schwangerschaft und Mutter-Sein. ExpertInnen aus dem Gesundheitsbereich liefern wissenschaftliche Informationen zu HIV, Schwangerschaft und Geburt. 

Seit 2008 liegt die DVD "Lifeboat Dock 1" vor. Das Bundesministerium für Gesundheit hat das Projekt gefördert und unterstützt. Unter anderem wird die DVD erfolgreich in HIV-Ambulanzen, bei der Schwangerschaftsvorsorge und in Aids-Hilfen eingesetzt.  

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