Aktuelles

Münchner Aids- und Hepatitis-Tage zu Gast in Berlin

25. März 2018: Alle zehn Jahre finden die Münchner Aids- und Hepatitistage (MüAHT) nicht in München, sondern in Berlin statt. Deshalb trafen sich die deutschen HIV-ExpertInnen Ende März 2018 wie schon 2008 wieder in der Hauptstadt, um über neueste Entwicklungen bei HIV zu sprechen. 

Einen Schwerpunkt dieser wichtigsten deutschen HIV-Konferenz des Jahres bildete das Thema Prä-Expositionsprophylaxe, kurz PrEP. GSSG-Fachbeirätin Ulrike Sonnenberg-Schwan sorgte dafür, dass die noch nicht überall bekannte Präventionsmethode auch aus Frauensicht betrachtet wurde. Der Vortrag von GSSG-Gründerin Harriet Langanke stellte aktuelle Fragen und Forderungen vor.

Susanne Usadel Annemarie-Madison-Preis

Auch im Fokus der 17. MüAHT: die Folgen des ebenfalls zehn Jahre alten EKAF-Papiers. Denn noch immer wissen nicht alle, die es wissen sollten, dass sich HIV nicht übertragen lässt, wenn die Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze liegt. Susanne Usadel, Vorstandsmitglied der Dagnä wies deshalb erneut auf diese Tatsache hin (Foto links). Sie sprach sich deutlich gegen den unsinnigen und diskriminierenden Vermerk zu HIV im Mutterpass aus.

Wie stets bei den MüAHT wurde der Annemarie-Madison-Preis verliehen. Der Sohn der Namensgeberin, Michael Madison, überreichte die Auszeichnung an Nice Nailantei Leng'ete (Foto rechts). Die Massai setzt sich für die genitale Unversehrtheit von Frauen ein.

Etliche Frauen des bundesweiten Netzwerks Frauen und Aids nutzten die Gelegenheit, sich am Rande des Kongresses zu treffen. Organisiert von Knotenfrau Ute Herrmann, setzten auch sie bei ihren Treffen das Kongress-Motto um: sie diskutierten neue Präventionsstrategien, tauschten sich für ein nachhaltiges Wissens-Update aus und erörterten künftige Heilungs-Chancen.

Fotos: lgk

Die GSSG und Corona

März 2020 - Die Corona-Krise betrifft auch die Arbeit und Projekte unserer Stiftung. Um uns und unsere Kooperationspartner:innen zu schützen, werden viele Veranstaltungen, bei denen wir uns persönlich begegnen wollten, verschoben.

Trotz aller Einschränkungen sind wir bei Fragen zur Stiftungsarbeit telefonisch und per E-Mail erreichbar. Sobald es die Situation erlaubt, freuen wir uns, die reguläre Arbeit gemeinsam fortzusetzen.

Mit den besten Wünschen für uns alle – die GSSG

Die Sommer-DHIVA 2020 ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit.

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GSSG unterstützt Sexarbeiter:innen

Juli/August 2020: Bundesweit demonstrieren Sexarbeiter:innen für ein Ende der Corona-bedingten Arbeitsverbote.

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Nothilfe-Fonds des BesD für Sexarbeiter:innen in der Corona-Krise

8. April 2020: Seit den Corona-bedingten Arbeitsverboten kämpfen in der Sexarbeit die Ärmsten der Armen um ihr Überleben.

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Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

26. März 2020: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expert:innen eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt.

Unter der kostenfreien Nummer 08000-116 016 leistet das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" anonym Erst- und Krisenunterstützung bei Gewalt gegen Frauen.

Reproduktive Gesundheit von Frauen durch Corona-Pandemie gefährdet

7. April 2020: Die Hürden zum Schwangerschaftsabbruch haben sich durch die Corona-Krise verdoppelt. Ungewollt schwangere Frauen sind derzeit mit gravierenden Engpässen in der Versorgung konfrontiert.

Pro familia fordert daher den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch niedrigschwelliger zugänglich zu machen und die Versorgung von betroffenen Frauen in ganz Deutschand gleichermaßen zu sichern.

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Frauengesundheitsportal hat neuen Themenschwerpunkt: Sexuelle Gesundheit

29. August 2019: Im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 4. September 2019 weist die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren neuen Themen­schwerpunkt "Sexuelle Gesundheit" im Frauen­gesundheitsportal hin. Auf der Webseite erfahren Frauen, wie sie aktiv zu ihrer sexuellen Gesundheit beitragen können. Mehr...

Die Dezember-DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier.

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