Aktuelles

NRW kritisiert geplantes Prostituiertenschutzgesetz

14. April 2016: Die nordrhein-westfälische Emanzipations- und Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90 – Die Grünen) hat heute das von der Bundesregierung geplante Prostituiertenschutzgesetz in mehreren Punkte heftig kritisiert. Die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) begrüßt die kritische Haltung der Landesregierung.

Die im Gesetz vorgesehenen restriktiven Maßnahmen sind nach Ansicht der Ministerin nicht geeignet, Menschen in der Prostitution zu schützen. In einer Pressekonferenz im Düsseldorfer Landtag betonte sie, dass nur freiwillig angenommene Beratung der Gesundheit und dem Schutz dient. Die Pflicht zur Registrierung hin gegen verstärke die Stigmatisierung der Betroffenen und die geplante Kondompflicht sei realitätsfern.

„Das Ministerium zeigt mit seiner Haltung große fachliche Kompetenz“, sagte Harriet Langanke, GSSG-Gründerin und forschende Sexualwissenschaftlerin. „NRW hat mit dem Runden Tisch Prostitution, der vier Jahr lang Fachleute aus allen betroffenen Disziplinen angehört hat, weitreichende Kenntnisse über Prostitution sammeln können.“

Zur Pressemitteilung der GSSG geht es hier.

Zur Pressemitteilung von Ministerin Steffens geht es hier.

Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Die GSSG und Corona

März 2020 - Die Corona-Krise betrifft auch die Arbeit und Projekte unserer Stiftung. Um uns und unsere Kooperationspartner:innen zu schützen, werden viele Veranstaltungen, bei denen wir uns persönlich begegnen wollten, verschoben.

Trotz aller Einschränkungen sind wir bei Fragen zur Stiftungsarbeit telefonisch und per E-Mail erreichbar. Sobald es die Situation erlaubt, freuen wir uns, die reguläre Arbeit gemeinsam fortzusetzen.

Mit den besten Wünschen für uns alle – die GSSG

Die Sommer-DHIVA 2020 ist da!

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GSSG unterstützt Sexarbeiter:innen

Juli/August 2020: Bundesweit demonstrieren Sexarbeiter:innen für ein Ende der Corona-bedingten Arbeitsverbote.

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Nothilfe-Fonds des BesD für Sexarbeiter:innen in der Corona-Krise

8. April 2020: Seit den Corona-bedingten Arbeitsverboten kämpfen in der Sexarbeit die Ärmsten der Armen um ihr Überleben.

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Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

26. März 2020: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expert:innen eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt.

Unter der kostenfreien Nummer 08000-116 016 leistet das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" anonym Erst- und Krisenunterstützung bei Gewalt gegen Frauen.

Reproduktive Gesundheit von Frauen durch Corona-Pandemie gefährdet

7. April 2020: Die Hürden zum Schwangerschaftsabbruch haben sich durch die Corona-Krise verdoppelt. Ungewollt schwangere Frauen sind derzeit mit gravierenden Engpässen in der Versorgung konfrontiert.

Pro familia fordert daher den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch niedrigschwelliger zugänglich zu machen und die Versorgung von betroffenen Frauen in ganz Deutschand gleichermaßen zu sichern.

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Frauengesundheitsportal hat neuen Themenschwerpunkt: Sexuelle Gesundheit

29. August 2019: Im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 4. September 2019 weist die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren neuen Themen­schwerpunkt "Sexuelle Gesundheit" im Frauen­gesundheitsportal hin. Auf der Webseite erfahren Frauen, wie sie aktiv zu ihrer sexuellen Gesundheit beitragen können. Mehr...

Die Dezember-DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier.

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