WECARe +

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In Vorbereitung für die 18. Welt-Aids-Konferenz 2010 in Wien und für die Zeit danach haben HIV-betroffene Aktivistinnen das Netzwerk “Women in Europe and Central Asia Regions Plus” - kurz WECARe+ - gegründet.

Verglichen mit anderen Regionen haben Frauen in Westeuropa nur wenig politischen Aktivismus zu HIV entfalten können. Bis heute gibt es kein offizielles Netzwerk für HIV-positive Frauen für im europäischen und zentralasiatischen Raum.

In Vorbereitung für die 18. Welt-Aids-Konferenz 2010 und für die Zeit danach haben HIV-betroffene Aktivistinnen das Netzwerk “Women in Europe and Central Asia Regions Plus” - kurz WECARe+ - gegründet. Die Konferenz in Wien gab uns die seltene Möglichkeit, die Welt auf die Situation zu HIV in Europa und Zentralasien aufmerksam zu machen. WECARe+ haben wir auf der Konfrenz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit können wir das Bewusstsein von europäischen Regierungen, Fachleuten, den Medien und der Gesellschaft schärfen.

Aktivistinnen auf dem Human Rights March auf der IAC in Wien

HIV ist auch für Europa eine Herausforderung. Denn verglichen mit anderen Ländern, ist die Zahl HIV-positiver Frauen hier meist noch gering. Daher wird HIV oft als ein Thema mit geringer Bedeutung betrachtet. Den meisten Menschen erscheint HIV nicht relevant und oft sind sie erstaunt, wenn sie hören, wie viele Frauen das Virus haben. In vielerlei Hinsicht ist HIV bei Frauen ein Thema im Verborgenen. Für HIV-positive Frauen in Europa ist das ein großes Problem, obwohl Europa sich selbst als entwickelt bezeichnet.


So haben wir den Verein WECARe+ für Europa und Zentralasien gegründet.Wir hoffen, damit nicht nur alle Frauen und Mädchen in unserer Region zu unterstützen, sondern Betroffene in der ganzen Welt. Wir hoffen und vertrauen darauf, dass wir mit der Welt-Aids-Konferenz den Menschenrechten von Frauen Geltung verschaffen können. Gemeinsam können wir eine neue, menschlichere Antwort auf HIV finden – zum Wohl von uns allen. Der Verein ist erneut vom Finanzamt Köln als gemeinnützig anerkannt. Den aktuellen Freistellungsbescheid finden Sie hier.

 

Weitere Informationen: www.womeneurope.net

Die GSSG und Corona

März 2020 - Die Corona-Krise betrifft auch die Arbeit und Projekte unserer Stiftung. Um uns und unsere Kooperationspartner:innen zu schützen, werden viele Veranstaltungen, bei denen wir uns persönlich begegnen wollten, verschoben.

Trotz aller Einschränkungen sind wir bei Fragen zur Stiftungsarbeit telefonisch und per E-Mail erreichbar. Sobald es die Situation erlaubt, freuen wir uns, die reguläre Arbeit gemeinsam fortzusetzen.

Mit den besten Wünschen für uns alle – die GSSG

Die Sommer-DHIVA 2020 ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit.

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GSSG unterstützt Sexarbeiter:innen

Juli/August 2020: Bundesweit demonstrieren Sexarbeiter:innen für ein Ende der Corona-bedingten Arbeitsverbote.

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Nothilfe-Fonds des BesD für Sexarbeiter:innen in der Corona-Krise

8. April 2020: Seit den Corona-bedingten Arbeitsverboten kämpfen in der Sexarbeit die Ärmsten der Armen um ihr Überleben.

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Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

26. März 2020: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expert:innen eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt.

Unter der kostenfreien Nummer 08000-116 016 leistet das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" anonym Erst- und Krisenunterstützung bei Gewalt gegen Frauen.

Reproduktive Gesundheit von Frauen durch Corona-Pandemie gefährdet

7. April 2020: Die Hürden zum Schwangerschaftsabbruch haben sich durch die Corona-Krise verdoppelt. Ungewollt schwangere Frauen sind derzeit mit gravierenden Engpässen in der Versorgung konfrontiert.

Pro familia fordert daher den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch niedrigschwelliger zugänglich zu machen und die Versorgung von betroffenen Frauen in ganz Deutschand gleichermaßen zu sichern.

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Frauengesundheitsportal hat neuen Themenschwerpunkt: Sexuelle Gesundheit

29. August 2019: Im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 4. September 2019 weist die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren neuen Themen­schwerpunkt "Sexuelle Gesundheit" im Frauen­gesundheitsportal hin. Auf der Webseite erfahren Frauen, wie sie aktiv zu ihrer sexuellen Gesundheit beitragen können. Mehr...

Die Dezember-DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier.

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