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Wissen macht mächtig - Spaß!

16. April 2018: Wie können Frauen sich aktiv an wissenschaftlichen HIV-Konferenzen beteiligen? Dieser Frage wollte das bundesweite Netzwerk Frauen und Aids schon seit zwei Jahren nachgehen.

Da sich seitens der Deutschen Aids-Hilfe keine Mittel dafür fanden, bot die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) das passende Seminar an. Am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Unter dem Titel "Wissen macht mächtig – Spaß!" lud die Stiftung in die Räume des Kölner Friedensbildungswerks.

Von der Community-Beteiligung über das Schreiben eines Abstracts bis zum Gestalten eines Posters reichte das Programm. Als Referentin hatte die GSSG die Konferenz-erfahrene Sozialwissenschaftlerin Ute Herrmann aus Berlin gewinnen können. Sie teilte ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Frauen und zeigte vor allem: "Kongressbeteiligung ist machbar, auch wenn frau kein Forschungsinstitut im Rücken hat!"

Zu sechst diskutierten die Beteiligten über die noch immer viel zu unsichtbaren Frauen bei den Fachkongressen. "Kongresse vermitteln nicht nur wichtiges Wissen, sondern erlauben auch fachliche Vernetzung. Das bringt alle Beteiligten weiter – ganz unabhängig vom eigenen HIV-Status", sagte GSSG-Stifterin Harriet Langanke, die das Seminar konzipiert und moderiert hat.

Mit dem Kongress-Seminar bot die GSSG bereits zum zweiten Mal ein Netzwerk-Treffen an. Im Sommer 2014 sprang die GSSG ebenfalls ein, um Interessierten einen kompakten Überblick über frauenspezifische Projekte zu geben.

 

In den Räumen des Friedensbildungswerks in Köln:

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