Nachrichten aus aller Welt

SexarbeiterInnen begrüßen Studie über Menschenhandel

21. Dezember 2016: Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) macht auf die Studie "Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung und schwere Arbeitsausbeutung von Frauen" aufmerksam. Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK e.V.) hat die Untersuchung veröffentlicht. Ziel der Studie ist es, die öffentliche Wahrnehmung zu Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung zu schärfen und die Vielschichtigkeit der Problematik zu verdeutlichen.

Laut der Studie ist es kaum im Bewusstsein der Bevölkerung, dass in Deutschland außerhalb der Prostitution massenhaft Menschen ausgebeutet werden. Pressesprecherin des BesD, Undine de Rivière: "Auch in dieser Hinsicht ist unser Beruf einer wie viele andere. Menschenhandel und Arbeitsausbeutung kommen in verschiedenen Branchen vor und müssen selbstverständlich bekämpft werden. Doch nur in bezug auf Sexarbeit gibt es die Diskussion, den ganzen Wirtschaftszweig "einzudämmen", um kriminelle Fälle zu verhindern. Auch die Presse muss hier in die Pflicht genommen werden, ausgewogen zu informieren."

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Kommentare des BesD finden Sie hier.

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