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Eliminierung der HIV-Übertagung von Mutter auf Kind in Armenien, Weißrussland und der Republik Moldau

9. Juni 2016: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bestätigt, dass in Armenien, Weißrussland und der Republik Moldau die Übertragung von HIV bzw. Syphilis von der Mutter auf das Kind eliminiert wurde. „Die Kinder gesund zur Welt zu bringen, sichert ihnen den besten Start ins Leben. Es ist sehr ermutigend zu erleben, dass diese Länder die Eliminierung der Mutter-Kind-Übertragung für diese zwei Krankheiten unterbrechen konnten," sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.

Die WHO setzt sich in Armenien, Belarus und der Republik Moldau seit 2010 gemeinsam mit dem Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) für die Eliminierung der Übertragung von HIV und Syphilis von der Mutter auf das Kind in diesen Ländern.

Die drei Länder haben einen allgemeinen kostenfreien Zugang zu vorgeburtlicher Versorgung, HIV- und Syphilistests für Schwangere und ihre Partner und Behandlungsangebote für positiv getestete Frauen geschaffen. Darüber hinaus bestehen Angebote zu Früherkennungsuntersuchungen bei Neugeborenen und gratis Babynahrung.

In der Europäischen Region wurde fast ein Prozent der neu gemeldeten HIV-Infektionen auf eine Mutter-Kind-Übertragung zurückgeführt. In der region erhalten bis zu 95 Prozent der HIV-infizierten Frauen antiretrovirale Medikamente und mehr als 70 Prozent der Kinder HIV-positiver Frauen werden innerhalb der ersten zwei Monate nach ihrer Geburt auf HIV getestet. Über 60 Prozent der Länder in der Europäischen Region bieten Schwangeren Syphilis-Tests an und in allen Ländern der Region erhalten Syphilis-infizierte Schwangere eine kostenlose Behandlung an.

Zur gesamten Pressemitteilung der WHO Europa geht es hier.

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