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Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung

6. Februar 2018: Genitalien dürfen bei Kindern nach Auffassung der GSSG nur dann chirurgisch verändert werden, wenn medizinische Gründe dafür sprechen. Kosmetische, kulturelle und andere Argumente gelten nur für Erwachsene, so GSSG-Gründerin Harriet Langanke anlässlich des heutigen Welttags gegen weibliche Genitalverstümmelung.

 „Selbstbestimmung und das Recht auf körperliche Unversehrtheit sind wichtige Grundlagen sexueller Gesundheit.“ Das betrifft, so Langanke, auch Kinder mit intersexuellen Merkmalen: „Neben chirurgischen sind auch hormonelle Maßnahmen davon abhängig, dass die betroffenen Personen einwilligungsfähig sind.“

Aktuelle Informationen zum Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung bietet der Rundbrief medizin des pro familia Bundesverbands von Dezember 2017.

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