Die Teilnehmerinnen des Twinning-Projekts auf der 18. IAC in Wien (Foto: GSSG)Zehn Frauen bildeten fünf Ost-West-Zwillingspaare („Twins“) auf der 18. Welt-Aids-Konferenz (IAC). Vom 17. bis zum 24. Juli erlebten sie als Twinning-Projekt gemeinsam den Kongress. Fast 20.000 Delegierte besuchten die Konferenz in Wien. Der Tagungsort war bewusst ausgewählt worden, um auf die teilweise dramatische HIV-Situation in den Ländern des Ostens hinzuweisen. „Die Begegnungen der Twins stehen für einen gelungenen Brückenschlag zwischen Ost und West auf der Konferenz“, zieht Projektleiterin Harriet Langanke ein erstes Fazit.
Die Twinning-Teilnehmerinnen stammen aus Deutschland, Russland, der Ukraine, aus Tadschikistan, Litauen und Aserbaidschan. Die Twins haben viel voneinander gelernt. Besonders die Frauen aus Deutschland haben viel von ihren Kolleginnen aus den östlichen Ländern über das Leben mit HIV dort erfahren. In der Women’s Networking Zone, einem öffentlich zugänglichen Bereich der Konferenz, stellten die Twin-Frauen ihre Aids-Arbeit und ihre Lebensbedingungen vor.
Finanziert wird das Twinning vor allem aus privaten Zuwendungen. Zu den Sponsoren gehören Pharma-Firmen wie Abbott, Boehringer Ingelheim und Gilead, aber auch freie Träger wie die internationalen Netzwerke Athena und Women Arise, die Sektion All Around Women Special, das Frauengesundheitszentrum München und die Arbeitsgruppe Ärztinnen und Aids aus Deutschland.
Mehr Informationen zum Twinning-Projekt hier.

28. Juni 2010 - Das Programm für die Women's Networking Zone (WNZ) auf der Welt-Aids-Konferenz ist da. Über 50 Vorschläge für Workshops, Präsentationen und Podiumsdikussionen erreichten die Organisatorinnen bis Mitte Mai. Jetzt steht das Programm fest.
Die WNZ richtet sich auf der Welt-Aids-Konferenz vom 18. bis 23. Juli 2010 besonders an Frauen mit und ohne HIV. Engagierte Frauen aus aller Welt können in der WNZ Kontakte knüpfen und sich bei den vielen verschiedenen Angeboten weiterbilden. Die WNZ liegt im Global Village und ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Alle BesucherInnen sind herzlich willkommen!
Das Programm gibt es hier zum Download
Alle aktuellen Informationen zur Welt-Aids-Konferenz und zur WNZ hier.

Juni 2010 - Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft sexuelle Gesundheit der Deutschen STD Gesellschaft hat Standards zur Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) veröffentlicht. Bisher fehlte in Deutschland ein fachlicher Konsens darüber, wie Maßnahmen zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu gestalten sind. Die Empfehlungen sollen helfen Präventionskampagnen zu verbessern. Die GSSG ist mit ihrer Geschäftsführerin Mitglied der Deutschen STD Gesellschaft. Mehr...

2. Juni 2010 – Das Twinning-Projekt „Women to Vienna“ wird sich gleich mehrfach auf der Welt-AIDS-Konferenz (IAC) in Wien präsentieren.
Zum einen wird es einen Workshop in der Women’s Networking Zone (WNZ) geben, mit dem sich das Projekt und die Teilnehmerinnen vorstellen. Zusätzlich wird es zwei Poster zum Projekt geben. Eines wird ebenfalls in der WNZ präsentiert, das andere im Ausstellungsbereich am Stand von Women Arise. Women Arise ist ein Zusammenschluss verschiedener Frauenorganisationen aus aller Welt. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Frauen und ihren Rechten eine starke Stimme zu geben – auf der IAC 2010 und darüber hinaus.

26. April 2010 - In Wien wartet die Women’s Networking Zone auf Frauen und junge Frauen bei der Welt-AIDS-Konferenz AIDS 2010.
Wenn vom 18. bis 23. Juli in Wien die Internationale Aids-Konferenz stattfindet, ist auch das öffentlich zugängliche Global Village dabei. Und in diesem Global Village wird es – wie in den letzten zehn Jahren – die Women’s Networking Zone (WNZ) geben: einen Bereich, in dem sich Frauen und Frauenprojekte vernetzen können.
Die Angebote der WNZ werden von interessierten und engagierten Frauen mitgestaltet. Auf einige Schwerpunkte haben sich Frauen und junge Frauen mit und ohne HIV aus Europa und Zentralasien bereits verständigt: Stigma und Diskriminierung, Mutterschaft, Sex und Sexualität, Harm Reduction und die Rechte der Sexarbeiterinnen.
Das Ziel der WNZ: Kontakte, Verbindungen und Netzwerke schaffen zwischen Frauen mit und ohne positives Testergebnis aus der ganzen Welt. Um damit das Motto der Gesamtkonferenz auch für Frauen einzulösen: Women’s Rights Here, Right Now.
Wer sich an der WNZ beteiligen wollte, konnte das bis zum 12. Mai mit Hilfe eines Formulars tun. Weitere Infos hier www.womeneurope.net oder per E-Mail an womentovienna@gmail.com
Koordiniert wird die WNZ vom Athena Netzwerk – wir gratulieren zum 10-Jahres-Jubiläum!

Am 31. März 2010 endete die Bewerbungsfrist für das Twinning-Projekt "Women to Vienna". Fast hundert Bewerbungen sind für das Twinnig-Programm bei der GSSG eingegangen. Jetzt sind die Daten zu den Herkunftsländern der osteuropäischen und zentralasiatischen Bewerberinnen ausgewertet.
Aus der Ukraine und aus Russland haben sich die meisten Frauen beworben. Aber auch aus den Ländern Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan haben sich mehrere Frauen für ein Twinning mit einer deutschen Frau gemeldet. Weitere Anfragen erreichten die GSSG aus den baltischen Staaten, aus Polen, Moldawien, Tadschikistan und Aserbaidschan.
Eine Expertinnen-Kommission wählt die Bewerberinnen aus, die mit dem Twinning-Programm an der Welt-Aids-Konferenz (IAC) in Wien teilnehmen sollen. Die Frauen werden dann mit jeweils einer Frau aus Deutschland die IAC gemeinsam erleben.
Mehr zum Projekt "Women to Vienna" hier...

24. März 2010 - Unter dem Motto "Leben, Liebe, Leidenschaft - HIV-positive Frauen erzählen ihre Geschichte" zeigte die Aidshilfe Düsseldorf den Film "Was ist wenn? Erfahrungen von Müttern mit HIV" aus dem Projekt Lifeboat Deutschland Dock 1.
Im Anschluss an den Film diskutierten zwei HIV-positive Frauen, die Schauspielerin Miriam Lahnstein ("Verbotene Liebe") und die HIV-Behandlerin Ulrike Haars. Die Gäste waren sich einig nach 30 Jahren HIV gibt es noch immer zu viel Unwissenheit und zu viele Vorurteile über Menschen mit HIV. Umso mehr müsse das Projekt Lifeboat in der Aufklärung eingesetzt werden, so Lahnstein. "Denn der Film zeige, wie gewöhnliche Frauen außergewöhnlich sind." Für die Zukunft wünschte sich eine der betroffenen Frauen, eines Tages sagen zu können "Ich bin positiv." Und das, ohne ihren ganzen Mut zu brauchen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen das Frauenmonats der Stadt Düsseldorf statt.

8. März 2010 - Zum Internationalen Frauentag stellt Women for Positive Action (WFPA) Arbeitsmaterialien bereit, um die Folgen von HIV für Frauen deutlich zu machen. Gesundheitsexpertinnen wie Ärztinnen und Psychologinnen, Frauen mit HIV und Communityvertreterinnen aus Europa, Kanada und Lateinamerika leiten die WFPA. Ziel ist es Frauen mit HIV, Fachkräfte im Gesundheitswesen und Communityvertreterinnen zu ermutigen, zu informieren und ihre Bedürfnisse zu unterstützen. Mehr Informationen und die Materialien unter www.womenforpositiveaction.org.
Neuer Lifeboat-Trailer
Vom Muttertag bis zur Welt-Aids-Konfrenz online: der neue Lifeboat-Trailer!
Das Medienprojekt macht HIV-betroffenen Familien Mut.
Mehr..."Women to Vienna"
Frauen aus ganz Osteuropa und Zentralasien bewerben sich zum Twinning-Projekt.
Mehr...Lifeboat Dock 2 zeigt die junge Perspektive
Über HIV und Aids reden! - Medienprojekt will HIV-betroffenen Familien helfen.
Mehr...