Aktuelles

Menschen mit HIV und anderen STI erreichen - Versorgung steigern

28. November 2016: Die Zahl der Menschen in Deutschland, die mit HIV infiziert sind, ist gegenüber den Vorjahren unverändert. Gleichzeitig gibt es weiterhin sehr viele Menschen (ca. 15%), die nichts von ihrer Infektion wissen. Durch Beratung und risikobezogene Testung könnten diese Menschen besser erreicht werden. Allerdings werden diese nicht bezahlt, obwohl die Mehrzahl der Infektionen ohne Symptome verläuft.

„Risikobezogene und regelmäßig durchgeführte Vorsorgeuntersuchungen könnten die Zahl der Spätdiagnosen deutlich verringern“, stellt Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer heraus, der Deutschlands erstes Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin, das „Walk In Ruhr – WIR“ in Bochum mitgegründet hat, Sprecher des Kompetenznetzes HIV/Aids und Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) ist.

Vorsorgeuntersuchungen, wie eine risikobezogene Beratung und Testung in Bezug auf HIV, aber auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen (STI), würden allerdings nicht bezahlt und damit auch nur unzureichend durchgeführt. Hier sei ein Umdenken dringend geboten. „Spätdiagnosen bedeuten nicht nur schwere Krankheitsverläufe und eine höhere Sterblichkeit, sondern auch höhere Behandlungskosten und die unbeabsichtigte Weitergabe der Infektion“, warnt Brockmeyer.

Die gesamte Pressemitteilung der DSTIG gibt es hier.

Die neue DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier...

Mehr...

Neuer Termin für Seminar "Wissen macht mächtig - Spaß!"

Das Tagesseminar, das sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Frauen an wissenschaftlichen Fachkonferenzen beteiligen können, findet am Samstag, dem 14. April 2018 im Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11 in Köln statt.

Mehr...