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PrEP für Europa - Europäische Studie bestätigt Forderungen

1. Dezember 2016: Die europäische Studie „Flash! PrEP in Europe“ präsentiert zum Weltaidstag 2016 die ersten Ergebnisse. Die GSSG hatte die Umfrage in Deutschland unterstützt. Die wichtigsten Resultate sind:

  • Die große Mehrzahl der StudienteilnehmerInnen hatte bereits zutreffendes Wissen über die PrEP.
  • Die TeilnehmerInnen zeigen demnach ein hohes Interesse daran, die PrEP als Möglichkeit in der HIV-Prävention zu nutzen.
  • Die große Mehrzahl der Befragten fand, dass die PrEP entweder kostenlos sein oder dass zumindest ein Teil der Kosten von den Krankenversicherungen übernommen werden sollte.
  • Einige der Befragten nehmen die PrEP bereits informell, häufig ohne angemessene medizinische Betreuung.

Eine Broschüre mit den Ergebnissen wurde in 12 Ländern auf 10 Sprachen veröffentlicht. Alle Ergebnisse auf Deutsch gibt es hier.

Insgesamt nahmen fast 16.000 Menschen an der Umfrage teil, die von Juni bis Juli von der Universität Amsterdam in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Organisationen durchgeführt wurde.

Über die PrEP
Bei der PrEP kann ein HIV-negativer Mensch bestimmte Medikamente aus der HIV-Therapie vorbeugend einnehmen, um sich nicht mit HIV zu infizieren. In den USA ist diese Präventionsmethode bereits seit dem Jahr 2012 verfügbar. Die Europäische Zulassungsbehörde EMA hat die Zulassung von Truvada zur PrEP von HIV im Juli empfohlen.

Die GSSG geht davon aus, dass die PrEP auch in Deutschland zugelassen wird. "Wir halten die PrEP für einen wichtigen Schritt, um die sexuelle Gesundheit zu fördern“, sagt GSSG-Gründerin Harriet Langanke. "Ganz besonders, wenn sie mit einer optimalen Betreuung auch in Hinblick auf andere sexuell übertragbare Infektionen verbunden wird."

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