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ExpertInnen warnen erneut: ProstSchG gefährdet Gesundheit

7. Juli 2016: Anlässlich des Kongresses „Sexuelle Lebenswelten, Wege der Prävention“ kritisiert die Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) den im Prostituiertenschutzgesetz benutzten Begriff „Beratung“. Sie hält ihn für nicht zutreffend.Wesentliche Grundlagen einer gesundheitsfördernden Beratung würden vom geplanten Gesetz nicht erfüllt.

Es fehlten die Freiwilligkeit, das Einverständnis, die Voraussetzungslosigkeit sowie die freie Entscheidung zur Beratung. Es fehlten Anonymität und Vertraulichkeit. Die Kapazitäten der bestehenden behördlichen Strukturen reichten in personeller und finanzieller Hinsicht für eine Beratung, die die o.g. Grundsätze erfüllt, nicht aus. Fachliche Voraussetzungen und Kompetenzen sind für die Beratung obligat: medizinische Kompetenz, psychosoziales Fachwissen und Kenntnisse der Epidemiologie.

Wegen dieser Mängel fürchtet die DSTIG ein Abdrängen der Betroffenen in die Illegalität und damit eine steigende gesundheitliche Gefährdung, insbesondere im Bereich der sexuellen Gesundheit und der STI-Prävention.

Zur Pressemitteilung der DSTIG geht es hier.

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