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Stellungnahme der DSTIG zur Umsetzung des ProstSchG

22. September 2016: Morgen, am 23. September 2016 soll das geplante Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) den Deutschen Bundesrat passieren. Aus diesem Anlass positioniert sich die Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) zur Umsetzung und den möglichen Folgen des Gesetzes. Nach Ansicht der DSTIG fördert das geplante Gesetz die sexuelle Gesundheit in der Prostitution nicht. Die Fachgesellschaft hat dazu bereits mehrere Stellungnahmen publiziert.

Die DSTIG weist erneut darauf hin, dass sie durch das neue Gesetz ein Abdrängen der Betroffenen in die Illegalität befürchtet. Das würde insbesondere die STI-Prävention erschweren und die sexuelle Gesundheit der gesamten Bevölkerung gefährden. Zur Stellungnahme der DSTIG geht es hier.

Die GSSG schließt sich der Stellungnahme an. Bereits in einer Pressemitteilung im April 2016 wies die Stiftung auf die Schwächen des Gesetzes hin. Die GSSG gehört zu den Mitgründerinnen (2007) der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft sexuelle Gesundheit. Diese AG ist mittlerweile (2010) eine Sektion in der DSTIG. Hierin leitet die GSSG-Geschäftsführerin die Arbeitsgruppen "Prävention" und "Sexarbeit".

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