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Bei ungewollter Kinderlosigkeit: Neue Regelungen für unverheiratete Paare

7. Januar 2016: Seit heute gilt die Bundesförderrichtlinie zur "Unterstützung von Maßnahmen der assistierten Reproduktion" auch für unverheiratete Paare. Damit können können auch Paare ohne Trauschein finanziell unterstützt werden, wenn sie Kinderwunschbehandlungen inanspruchnehmen. Betroffene Paaren erhalten Zuwendungen für die erste bis dritte Behandlung in Höhe von bis zu 12,5 Prozent. Und für die vierte Behandlung bis zu 25 Prozent des Selbstkostenanteils.

"Der Kinderwunsch von Eltern darf nicht am Geld scheitern. Deshalb müssen wir Paare mit unerfülltem Kinderwunsch unterstützen - egal, ob sie verheiratet sind oder nicht. Es ist nicht mehr zeitgemäß, unverheiratete Paare mit unerfülltem Kinderwunsch anders zu behandeln als Verheiratete. Deshalb öffne ich die Richtlinie, damit auch Paare, die ohne Trauschein leben, Unterstützung erhalten können", erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Zur Pressemitteilung des BMFSFJ geht es hier.

Hohe Anerkennung für Heidrun Nitschke

Die ehemalige Fachbeirätin der GSSG, Heidrun Nitschke, wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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