Meldungen 2012

GSSG-Stifterin bei Radio Rheinwelle

6. Dezember 2012: Anlässlich des Welt-Aids-Tag gab GSSG-Stifterin Harriet Langanke am 3. Dezember 2012 dem Radio Rheinwelle ein Interview. In der Sendung „I am just a woman“ ging es um das Leben mit HIV als Frau. Auch das Magazin DHIVA, dessen Chefredakteurin Langanke seit 2001 ist, wurde vorgestellt. Viele Fragen seitens der Rheinwelle gab es vor allem zu HIV-positiven Frauen im Vergleich zu HIV-positiven Männern, was Outing, Stigmatisierung und das Ansteckungsrisiko mit HIV anbelangt.

Zu Radio Rheinwelle geht es hier

GSSG-Stifterin in schwedischen Medien

3. Dezember 2012: Schwedische Medien berichteten Ende November über Harriet Langankes Forschung zu Freiern. Mehrere Tageszeitungen schrieben, was die GSSG-Stifterin über die Nutzung von speziellen Internet-Plattformen, so genannten Freier-Foren, herausgefunden hat.
Harriet Langanke, Forscherin an der Universität Malmö, hat in einer Studie herausgefunden, dass Termine mit SexarbeiterInnen ähnlich wie andere Freizeitaktivitäten am Anfang der Woche geplant werden. Am häufigsten an Montagen zwischen 16 und 18 Uhr. Auch der Sonntag sei ein wichtiger Tag, um Pläne zu schmieden und einen Blick in die Foren zu werfen. Beim Besuch der Freier-Foren tauschen sich die Nutzer über ihre Erlebnisse aus und sammeln Informationen zu Sexdienstleistungen. Samstage würden am seltensten genutzt, um Termine für Sexdienstleistungen auszumachen, so das Ergebnis der Studie.
Da Prostitution in Deutschland, anders als in Schweden, nicht verboten ist, konnte Langanke sich in Fokusgruppen mit Freiern, Forenadministratoren, Sex- und Sozialarbeiterinnen offen über die Aktivitäten der Freier unterhalten. Das Hauptaugenmerk der Studie galt sieben sogenannten Community-Foren mit insgesamt 200.000 registrierten Usern.


Die Pressemitteilung der Universität Malmö gibt es auf Englisch hier

Alexandra Frings (l) und Joachim Franz beim ZDF (Quelle: joachim-franz.com)Alexandra Frings (l) und Joachim Franz beim ZDF (Quelle: joachim-franz.com)

GSSG-Twin zu Gast beim ZDF

28. November 2012: Bei der ZDF-Sendung "Volle Kanne" waren heute Alexandra Frings und Joachim Franz zu Gast. Frings erzählte in der Sendung über ihre Diagnose und ihr Leben mit HIV. Bei der GSSG war sie Teilnehmerin beim Twinning-Projekt auf der Welt-Aids-Konferenz in Wien 2010. Joachim Franz berichtete über sein weltweites Engagement im HIV-Bereich. Die Sendung zum Ansehen gibt es hier.

In Almaty, Kasachstan findet ein Workshop für Frauen mit HIV statt.In Almaty, Kasachstan findet ein Workshop für Frauen mit HIV statt.

GSSG bei Netzwerk Frauen und Aids in Kasachstan

20. Oktober 2012: Ende November veranstaltet das Netzwerk für Frauen und Aids in Kasachstan einen Workshop zu Empowerment von Frauen mit HIV. GSSG-Mitarbeiterin Christin Seifert folgt der Einladung der kasachischen Aktivistinnen und wird an dem Workshop teilnehmen. "Es soll darum gehen, wie Frauen mit HIV Führungsrollen übernehmen können und wie nationale und internationale Vernetzung gelingen kann", so Seifert über die Ziele des Workshops. Neben Kasachinnen werden auch Frauen aus Usbekistan, Russland und Tadschikistan an dem Training teilnehmen. Der Workshop wird vom 20. bis 25. November 2012 in Almaty, Kasachstan stattfinden. In Kasachstan hatte sich vor noch nicht all zu langer Zeit ein Netzwerk für Frauen mit HIV gegründet. Inspiration dafür war das Netzwerk für Frauen mit HIV in Tadschikistan. Bei der Gründung 2010/2011 war auch die tadschikische Teilnehmerin des Twinning-Projekts der GSSG beteiligt.

pro familia fordert rezeptfreie Pille danach

26. September 2012: Der Bundesverband der pro familia fordert zum Weltverhütungstag die rezeptfreie Pille danach.  Auch bei guter Aufklärung und zuverlässiger Verhütung: die hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Daher ist es wichtig, im Verhütungsnotfall über die Pille danach Bescheid zu wissen und sie sich schnell besorgen zu können. „pro familia fordert, dass die Pille danach auch in Deutschland rezeptfrei sein muss wie schon in 28 europäischen Nachbarländern“, sagt Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia Bundesverbands. Internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz hält die Bundesregierung an der Rezeptpflicht fest. „Dagegen kommen internationale Studien zu dem Schluss, dass die Informationen aus dem Beipackzettel gut verstanden werden und die Pille danach sehr gut verträglich ist“, erklärt Hahn.

Am 9. November haben die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) die Pille danach auf Levonorgestrelbasis als überholt bezeichnet. In ihrem Offenen Brief berufen sie sich auf wissenschaftliche Studien, deren Aussagekraft unterschiedlich bewertet wird. pro familia ist sich mit internationalen Expertinnen und Experten darin einig, dass zu wenige Daten vorliegen, um eine eindeutige Empfehlung abzugeben. pro familia sieht in dem Offenen Brief der DGGG und des BVF eine erneute Strategie zur Verhinderung der rezeptfreien Pille danach auf der Basis von Levonorgestrel. pro familia hat einen ausführlichen Kommentar zu den Argumenten der DGGG und des BVF verfasst.

 Mehr zur rezeptfreien Pille danach hier 

"Sexualität ist prima" - Die Postkarte der DSTIG zu Welttag zur sexuellen Gesundheit.

DSTIG fordert offenen Umgang mit Sexualität

4. September 2012: Am Welttag zur sexuellen Gesundheit ruft die Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) zu einem offenen Umgang mit Sexualität und sexueller Gesundheit auf. Der Tag sei ein guter Anlass, um Diskriminierung entgegenzuwirken und Präventions- und Versorgungsangebote zu verbessern, so Norbert Brockmeyer, Präsident der DSTIG. Dabei ist sexuelle Gesundheit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Es geht um ein ganzheitliches Wohlbefinden und die Freiheit von Zwang. Mit der Forderung nach umfassenden Gesundheitsangeboten für alle entspricht die DSTIG dem diesjährigen Motto des Welttages "In einer vielfältigen Welt – sexuelle Gesundheit für jeden". Die World Association for Sexual Health (WAS) hat den Tag 2010 ins Leben gerufen.

Zur Pressemitteilung der DSTIG geht es hier

Heidrun Nitschke spricht bei Express über SexHeidrun Nitschke spricht bei Express über Sex

GSSG-Fachbeirätin spricht über Sex

22. August 2012: In einem Beitrag informiert Express.de seine Leserinnen und Leser über sexuell übertragbare Infektionen (STI). GSSG-Fachbeirätin Heidrun Nitschke, vom Gesundheitsamt Köln, plädiert dabei für einen offeneren Umgang mit Sex, gerade auch beim Arzt. Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über verschiedene STI wie Syphilis, Gonorrhoe und HIV. Auch über Filzläuse müsse offener gesprochen werden, so Nitschke.

Zum Artikel geht es hier

Während des GSSG-Hubs diskutieren ExpertInnen und das Publikum Ergebnisse der IAC (Foto: scger)Während des GSSG-Hubs diskutieren ExpertInnen und das Publikum Ergebnisse der IAC (Foto: scger)

Erfolgreicher GSSG-Hub zur Internationalen Aids-Konferenz

22. August 2012: Genau einen Monat nach Eröffnung der Internationalen Aids-Konferenz (IAC) holt die GSSG ein Stück IAC nach Köln. Bei einer Nachlese zur Konferenz diskutierten ExpertInnen mit Moderatorin Harriet Langanke über Ergebnisse der IAC.

„Groß, emotional und trotz aller Kritik bedeutend“, war das Urteil der Diskussionsteilnehmenden, die am Mittwoch in Köln einen deutschen Blick zurück auf die Internationale Aids-Konferenz (IAC) warfen. Rund 30 Fachleute und Interessierte werteten auf Einladung der Gemeinnützigen Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) die IAC aus, die genau einen Monat zuvor für fast 24.000 Delegierte aus aller Welt in den USA eröffnet worden war. Mehr dazu hier...

 

GSSG-Mitarbeiterin Christin Seifert stellt in Washington das Twinning-Projekt der GSSG vor (Foto: uss)GSSG-Mitarbeiterin Christin Seifert stellt in Washington das Twinning-Projekt der GSSG vor (Foto: uss)

Projekt der GSSG auf der 19. Internationalen Aids-Konferenz in Washington

Juli 2012 - Im Global Village der diesjährigen Welt-Aids-Konferenz (IAC) gibt es wieder eine Women’s Netzworking Zone. Hier präsentiert die GSSG ihr erfolgreiches „Twinning Projekt“, das sie für die letzte IAC 2010 in Wien entwickelt hat. Neben GSSG-Mitarbeiterin Christin Seifert auch dabei: GSSG-Fachbeirätin Ulrike Sonnenberg-Schwan und WECARe+-Vorsitzende Wezi Thamm.

Die GSSG knüpft mit einem Hub zur Washingtoner Konferenz in Köln an den Erfolg des „Twinning Projekts“ an. Mit einem deutschen Blick auf die 19. IAC verbindet sie erneut Kontinente.

Frauen auf der Welt-Aids-Konferenz

22. - 27. Juli 2012: Frauen aus aller Welt werden auf der Internationalen Aids-Konferenz (IAC) auch die Women's Networking Zone (WNZ) im Global Village besuchen. Wie schon vor zwei Jahren in Wien ist die GSSG wieder Partnerin der WNZ und hat unter anderem das Programm mitgestaltet. Am Donnerstag, den 26. Juli stellt Christin Seifert von der GSSG in einer Session ab 13.15 Uhr das Twinning-Projekt und seine nachaltigen Wirkungen vor. Unterstützt wird sie dabei von GSSG-Fachbeirätin Ulrike Sonnenberg-Schwan. Das gesamte Programm der WNZ gibt es hier zum Download.

Stand der GSSG auf dem Jubiläumskongress der DSTIG (Foto: al)Stand der GSSG auf dem Jubiläumskongress der DSTIG (Foto: al)

Positive Bilanz für GSSG auf dem DSTIG-Kongress

14. - 16. Juni 2012:  Im Roten Rathaus in Berlin fand der Jubiläumskongress der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) statt. Damit feierte die DSTIG - Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit - ihren 110. Geburtstag. Die GSSG und Harriet Langanke konnten schon im Vorfeld viel zum Gelingen des Kongresses beigetragen. Auch in Berlin waren sie sehr aktiv.


Harriet Langanke leitete die Session zur „Förderung der sexuellen Gesundheit in und mit der Sexarbeit“. Sven-Axel Månsson von der Universität Malmö berichtete in seinem Vortrag über Sexarbeit in Schweden. Im Satelliten-Symposium der Global Advocacy for HIV Prevention (AVAC) übernahm Langanke den Vorsitz. Zum Abschluss des Kongresses moderierte sie die öffentliche Diskussion "Auf dem Weg zur sexuellen Gesundheit - Visionen aus Politik, Kultur und Kirche". Gleichzeitig war Harriet Langanke mit mehreren Postern auf der Konferenz vertreten.


Mit einem Stand informierte die GSSG ausführlich über ihre Projekte. Der Stand im Design der Stiftung direkt am Eingang wurde von den TeilnehmerInnen gerne und häufig besucht. Die aktuelle DHIVA mit dem Schwerpunkt "Reden über Sex" erhielten alle Delegierten zusammen mit den Kongressunterlagen.

Mehr Informationen zum Kongress gibt es hier.

Das GSSG-Team um Harriet Langanke (Mitte) freut sich über den Posterpreis (Foto: GSSG)Das GSSG-Team um Harriet Langanke (Mitte) freut sich über den Posterpreis (Foto: GSSG)

GSSG-Stifterin erhält Posterpreis

15. Juni 2012: Harriet Langanke erhielt in Berlin den Preis für das beste Poster auf dem Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG). Damit zeichnete die DSTIG Langanke für ihre wissenschaftliche Arbeit zu Kunden von Sexarbeiterinnen aus. Das Poster mit dem Titel "Target Group Clients: Time Patterns in the Use of Internet Forums of Sex Workers‘ Clients („Johns“) in Germany" entstand in Zusammenarbeit mit den Professoren Michael W. Ross von der Universität Texas, USA und Sven-Axel Månsson von der Universität Malmö, Schweden. Auf der Veranstaltung "Science, Sex und Rock 'n' Roll" im Beate Uhse Museum nahm Langanke die Auszeichnung von DSTIG-Ehrenpräsident Detlef Petzold entgegen.

Das Poster gibt es zum Download hier.

Wezi Thamm, Henrik Arildsen und Harriet Langanke (v.l.n.r.) auf dem AVAC-Symposium (Foto: al)Wezi Thamm, Henrik Arildsen und Harriet Langanke (v.l.n.r.) auf dem AVAC-Symposium (Foto: al)

PxROAR Europe auf dem DSTIG-Kongress

14. - 16. Juni 2012: In Berlin fand der Jubiläumskongress der Deutschen STI-Gesellschaft - Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit statt. Ein Schwerpunkt auf dem Kongress war die HIV-Prävention. Dazu veranstalteten die Global Advocacy for HIV Prevention (AVAC) und HIV Europe ein Satelliten-Symposium. Thema waren moderne Präventionsstrategien. Harriet Langanke, Stifterin der GSSG und Mitglied bei PxROAR Europe, leitete das Symposium anstelle von Rebekah Webb.


Wezi Thamm, Vorsitzende des internationalen Netzwerkes WECARe+ (Women in Europe and Cental Asia Regions Living with HIV) und Mitglied bei PxROAR Europe, verdeutlichte was Migrantinnen davon abhält, HIV-Prävention und -Behandlung in Anspruch zu nehmen. Henrik Arildsen, Präsident von HIV Europe, sprach über den Einfluss moderner Präventionstechniken für Menschen mit HIV und Männer, die Sex mit Männern haben. Zusammen mit dem Publikum diskutierten die ReferentInnen über Chancen und Bedeutung moderner Präventionsstrategien für die Communities.


Zusätzlich zum Satelliten-Symposium stellte Harriet Langanke ein Poster vor, welches von weiteren PxROAR Mitgliedern aus Europa entwickelt wurde. Die wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit modernen HIV-Präventionsstrategien aus Community-Sicht. Das Poster gibt es hier zum Download.

BZgA veröffentlicht Unterrichtsmaterialien zur Sexualaufklärung

16.05.2012: Erstmals gibt es ein einheitliches Konzept mit allen Kultusministerien der Länder zur Sexualaufklärung in der Schule. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat in Zusammenarbeit (BZgA) mit den Kultusministerien die neue Schriftenreihe „aufgeklärt, selbstbestimmt und fair“ zur Sexualaufklärung im Schulunterricht entwickelt. Laut der Studie „Jugendsexualität 2010“ der BZgA geben mindestens drei Viertel der befragten Mädchen und Jungen an, dass ihre Kenntnisse über Sexualität, Fortpflanzung und Verhütung aus dem Schulunterricht stammen. „Ich freue mich, dass es mit der neuen Schriftenreihe gelungen ist, ein mit allen Kultusministerien der Länder abgestimmtes und einheitliches Konzept für Unterrichtsmaterialien zu entwickeln“, erklärt BZgA-Direktorin Elisabeth Pott.Weitere Informationen zu den Unterrichtsmaterialien gibt es hier sowie auf
www.schule.loveline.de

 

 

2. Mai 2012: Von und für Frauen auf der Welt-Aids-Konferenz

Auf der Welt-Aids-Konferenz 2012 in Washington vom 22. bis 27. Juli wird es auch dieses Mal wieder eine Women's Networking Zone (WNZ) für Frauen aus aller Welt geben. Die WNZ im Global Village, dem öffentlich zugänglichen Bereich der Konferenz, hat den Fokus auf Frauen und HIV. Wie schon 2010 ist die GSSG auch bei dieser Welt-Aids-Konferenz Partnerin der WNZ. Unter dem Motto Women's Right: Turn the Tide ruft die WNZ jetzt zu Vorschlägen für das Programm auf. Bis zum Freitag, den 25. Mai können Interessierte Ideen für Workshops und Vorträge einreichen. Mehr Informationen zur WNZ gibt es hier.

7. April 2012: Finanzielle Unabhängigkeit senkt für Mädchen Infektionsrisiko mit HIV

Eine aktuelle Untersuchung US-amerikanischer Wissenschaftler zeigt den engen Zusammenhang zwischen der Armut von Mädchen und dem Risiko einer Infektion mit HIV. Direkte finanzielle Zuwendungen verringern das Risiko von Mädchen und jungen Frauen in Entwicklungsländern, sich mit HIV zu infizieren. Die Untersuchung zeigt, dass Mädchen, die kein Geld erhielten, sich anschließend mehr als doppelt so häufig mit HIV infizierten: Zwar hat die Nutzung von Kondomen durch die Geldleistung nicht zugenommen, allerdings haben die Mädchen durch die größere finanzielle Unabhängigkeit ihr Sozialverhalten geändert. Die Mädchen, die in der Studie finanzielle Zuwendungen erhielten, hatten Beziehungen im Durchschnitt mit jüngeren Partnern und durchschnittlich seltener Geschlechtsverkehr.

Mehr zu der Studie gibt es im Magazin Lance in der Ausgabe vom 7. April 2012, Volume 379.

GSSG klinkt sich in internationales Präventions-Netzwerk ein

April 2012: Die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) ist Partnerin der Global Advocacy for HIV Prevention (AVAC) in Europa. AVAC ist ein internationales Bündnis, das sich für die präventive Forschung zu HIV und Aids einsetzt. Die Stifterin der GSSG, HIV-Präventionsexpertin Harriet Langanke, ist Mitglied der europäischen PxROAR-Gruppe. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt von AVAC, das für Forschung und Prävention im HIV-Bereich zuständig ist. PxROAR will neueste Fakten zur HIV-Prävention für europäische Zielgruppen verbreiten.

Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) veröffentlicht Positionspapier zur sexuellen Gesundheit

27.03.2012: Noch ist der Begriff „sexuelle Gesundheit“ in Deutschland wenig verbreitet. Die Fachgesellschaft DSTIG widmet sich nicht nur der Aufklärung zu sexuell übertragbaren Infektionen, sondern fördert auch die sexuelle Gesundheit. Wie sie das im Einzelnen erreichen will, erklärt das Positionspapier der DSTIG.

Mehr zum Positionspapier und zur DSTIG gibt es hier. Das Dokument zum Download gibt es hier.

Neue Kampagne der BZgA zu sexuell übertragbaren Krankheiten vorgestellt

27.03.2012: Zum ersten Mal zeigen die bisher vorwiegend auf HIV konzentrierten Plakate Menschen mit ihren individuellen Vorstellungen von Sexualität. Selbstbewusste Statements wie „Ich will’s romantisch“ oder „Ich will’s spontan“ repräsentieren Personen aus dem Alltag und machen neugierig auf das Thema HIV/STI-Prävention. Ab April 2012 sind die Motive bundesweit auf 65.000 Plakatflächen zu sehen. Sie wollen einer Tabuisierung von HIV und STI und einer Stigmatisierung von Betroffenen entgegenwirken.

Den neuen Internetauftritt zur Kampagne gibt es unter www.machsmit.de

Women for Positive Action auf den Münchner Aids-Tagen

16. - 18. März 2012: Auf den 14. Münchner Aids- und Hepatitis-Tagen stellt die internationale Initiative Women for Positive Action (WFPA) ihre Arbeit vor. Die Referentinnen sind das deutsche WFPA-Team Ulrike Sonnenberg-Schwan, Annette Haberl und Annette Piecha. Neben einen Rückblick auf die Arbeitsergebnisse der vergangenen Jahre, berichten sie auch von den Schulungsmaterialien von WFPA, unter anderem zu Stigma und Diskriminierung von Frauen mit HIV. Den Workshop moderiert Harriet Langanke. Mehr Informationen zu Women for Positive Action sowie die Informationsmaterialien gibt es unter www.womenforpositiveaction.org.

8. März 2012: "Internationaler Frauentag - ein Tag zum Trauern für Frauen mit HIV"

Zum Internationalen Frauentag macht die International Community of Women Living with HIV (ICW) auf die Situation von Frauen mit HIV aufmerksam. Weltweit sind mehr als die Hälfte aller Menschen mit HIV weiblich. Laut ICW war Aids 2009 weltweit die Haupttodesursache für Frauen im gebärfähigen Alter. Wie ICW fordern auch andere Frauennetzwerke weltweit, die zugesagten finanziellen Mittel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV, Malaria und Tuberkulose bereitzustellen. "Ohne die Gelder werden viele Menschen mit HIV keine lebensrettenden Medikamente erhalten. Gleichzeitig wird Prävention unerschwinglich. Eine Katastrophe," sagt Anca Nitulescu von Women in Europe and Central Asia Regions plus (WECARe+). Sie ruft dazu auf, eine Petition an die G8-Staaten, ihre finanziellen Versprechen gegenüber dem Globalen Fonds einzuhalten, zu unterzeichnen.

Das Plakat "Surviving the Global Fund Crisis: What Next for Women?" gibt es als Download hier. Die komplette Presseerklärung von ICW auf Englisch gibt es hier.

Foto: ALFoto: AL

Nationaler Aidsbeirat empfiehlt Safer Sex und ART

01.03.2012: Der Nationale Aids-Beirat (NAB) hat sich zur Vorbeugung von HIV-Infektionen mit Medikamenten geäußert. Der Beirat  sprach sich sowohl für Kondome als auch für die antiretrovirale Therapie (ART) aus. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie müsse jedoch bei den PatientInnen liegen, die zuvor über Vor- und Nachteile der ART aufzuklären seien. Zur Prä-Expositionsprophylaxe will sich der Beirat erst äußern, wenn weitere wichtige Fragen geklärt sind. Dem NAB gehören auch drei Fachbeirätinnen der GSSG an. Die vollständige Äußerung des NAB gibt es hier.

13. Februar 2012: Call for Abstracts für den DSTIG-Kongress

Bis zum Donnerstag, den 15. März nimmt die Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG) für ihren Kongress 2012 wissenschaftliche Abstracts an. Vom 14. bis zum 16. Juni findet der Kongress zum 110-jährigen Jubiläum der DSTIG in Berlin statt. Mögliche Themen für die Abstracts sind unter anderem STI-Trends: Das Gesundheitsamt als Seismograph, HIV und STI bei Frauen – Ein Thema in Deutschland?, Sexualität und Alter – Neue Herausforderungen der STD/STI-Prävention, Sexuelle Gesundheit – Heute und morgen, Menschen in der Sexarbeit – Profis für sexuelle Gesundheit, Moderne Präventionsstrategien. Auch eigene Themenvorschläge können eingereicht werden.

Mehr Informationen zum Kongress und zu den Abstracts unter www.sti-kongress2012.de

31. Januar 2012: Sexualität(en) - JournalistInnenwettbewerb des pro familia-Bundesverbands

Noch bis zum 1. März 2012 können Beiträge zum JournalistInnenwettbewerb "Sexualität(en)" eingereicht werden. Anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums will der pro familia-Bundesverband engagierte, in Form und Inhalt herausragende Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten würdigen, die Sexualität in ihrer Vielfalt zum Thema haben. Zugelassen sind deutschsprachige Beiträge von Journalistinnen und Journalisten in den Kategorien Print (Reportage), Hörfunk und TV (Videoclip), die nach dem 1. Januar 2011 erschienen sind. Pro Kategorie gibt es ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Weitere Informationen unter  www.profamilia.de/jubilaeum

Sylvia Urban (DAH), Gaby Wirz, Klaus Koch (AH BaWü) und Harriet Langanke (vlnr) Foto: fab/DhivaSylvia Urban (DAH), Gaby Wirz, Klaus Koch (AH BaWü) und Harriet Langanke (vlnr) Foto: fab/Dhiva

Fachbeirätin erhält Bundesverdienstkreuz

31.01.2012: Gaby Wirz, Fachbeirätin der GSSG und Geschäftsführerin der Aidshilfe Baden-Württemberg, erhielt heute in Ludwigsburg das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Damit wird sie für ihre herausragenden Verdienste besonders in der frauenspezifischen Aids-Arbeit ausgezeichnet. Seit 1997 arbeitet Wirz zusammen mit GSSG-Stifterin Harriet Langanke im Netzwerk Frauen und Aids. Für das Magazin DHIVA engagiert sich Wirz als Autorin und Ressortleiterin. 2007 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der GSSG. Harriet Langanke würdigte Wirz’ Einsatz: „Gabys Engagement verdankt das Netzwerk – und damit alle Menschen, die sich zum Thema Frauen und Aids engagieren – unschätzbare Impulse. Sie gehört zu den Vordenkerinnen bei den politischen und sozialen Entwicklungen zu Aids, weit über die weiblichen Perspektiven hinaus.“ Gaby Wirz engagiert sich bundesweit für Menschen mit HIV auch im Nationalen Aids-Beirat und im Delegiertenrat der Deutschen Aids-Hilfe.

Ein Interview von Gaby Wirz mit der Stuttgarter Zeitung vom 23.01.2012 gibt es hier

3. Fachtag Sexuelle Gesundheit

Am 24. und 25. November 2017 ist es wieder soweit: Die Deutsche STI-Gesellschaft lädt in Kooperation mit der GSSG zu ihrem Fachtag "special" ein.

Mehr...

Seminar "Wissen macht mächtig - Spaß!" abgesagt

29. Juni 2017: Das Seminar "Wissen macht mächtig - Spaß!", das am Mittwoch, den 5. Juli 2017 im Bürgerhaus Kalk in Köln stattfinden sollte, muss aus gesundheitlichen Gründen leider verschoben werden. Informationen zu einem alternativen Termin werden hier veröffentlicht.

AVAC bezieht Stellung zur US-Wahl

Nach der Präsidentenwahl in den USA sind viele Menschen besorgt, wie es mit den Rechten von Minderheiten weitergeht. Die us-amerikanische HIV-Präventions-Organisation AVAC findet klare Worte...

Mehr...

Die neue DHIVA ist da!

Die DHIVA ist das Fachmagazin für Frauen zu Sexualität und Gesundheit. Es gibt sie als E-Paper hier...

Mehr...

Spendenkonto für Verfassungsklage gegen das "Prostituierten-schutzgesetz" eingerichtet!

Die Zeit läuft: In 8 Monaten tritt das "Prostituierten-schutzgesetz" in Kraft! Das Gesetz ist nicht nur repressiv, es ist verfassungswidrig: Grundrechte von Sexarbeiter/innen und Betreiber/innen von Prostitutions-Etablissements werden systematisch aushebelt. Deswegen wird Dona Carmen eine Verfas-sungsklage dagegen auf den Weg bringen.

Mehr...