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6. Fachtag zu „HIV, Sexualität und Psyche“: Sexualität – die verbotene Frucht im Paradies

16. Januar 2017: Die Zuwanderung von Menschen aus Krisenregionen ist ein zentrales Thema, das Gesellschaft und Politik in Europa beschäftigt. Der 6. Fachtag „HIV, Sexualität und Psyche“ am 20. und 21. Januar 2017 am St. Josef Hospital in Bochum beleuchtet die wichtigen multikulturellen Besonderheiten. Schirmherrin der Tagung ist Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW.

Die Zuwanderung von Menschen aus Krisenregionen ist ein zentrales Thema, das Gesellschaft und Politik in Europa beschäftigt. Der 6. Fachtag „HIV, Sexualität und Psyche“ am 20. und 21. Januar 2017 am St. Josef Hospital in Bochum beleuchtet die wichtigen multikulturellen Besonderheiten. Laut Bundespsychotherapeutenkammer leiden bis zu 70 Prozent der Geflüchteten an traumaassoziierten Symptomen. Therapeutische Herausforderungen für die vorwiegend westlich orientierte Medizin und Psychotherapie sind eine unterschiedliche kulturelle Sozialisation, wie etwa die Rolle des Mannes, der Frau und der Familie in arabischen und afrikanischen Gesellschaften und häufig Sprachhindernisse. Der Fachtag „HIV, Sexualität und Psyche“, der 2017 zum sechsten Mal in Bochum ausgerichtet wird, nähert sich in acht Vorträgen und neun Workshops unter dem Titel „Sexualität – die verbotene Frucht im Paradies“ diesen Problemfeldern.

Sexualität der Frau sowie Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), bilden Schwerpunkte des Fachtages.  „Werte wie sexuelle Aufklärung, sexuelle Rechte und sexuelle Freiheit sind nicht selbstverständlich, sondern stehen gesellschaftlichen Normen entgegen, die Sexualität und Homosexualität sanktionieren und einen offenen Diskurs über Sexualität erschweren und verhindern“, betont Norbert H. Brockmeyer, Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) und Sprecher des Kompetenznetzes HIV/AIDS. Zudem treten nun auch wieder in Deutschland und anderen Ländern Europas Menschen auf, die beispielsweise Homosexualität repathologisieren wollen. Die Veranstaltungsreihe diene daher auch dazu, wissenschaftlich fundiert Stellung zu beziehen. 

Das Programm finden Sie hier.

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